Hier erfahrt ihr nach und nach ein paar Anekdoten zu den Hallenmasters.
Was geschah in den Katakomben? Was passierte auf der "After Show" Party?

Hymne
Für das Hallenmasters wurde extra eine Hymne für den TuS verfasst. Darin lautet eine Passage „Hallenmaster werden wir sein“. Als hätte da jemand eine Vorahnung gehabt. Den Hit wird es sicherlich häufig beim BVB-Cup zu hören geben.

Alle für den TuS

Auch wenn es als Außenseiter und absoluter Underdog immer etwas einfacher ist die Begeisterung auf seine Seite zu ziehen, so hätte man es in diesen Dimensionen nie erwartet. Man sah auf verschiedenen Fotos Schals der benachbarten Vereine. Leezener SC, Großenasper SV, TuS Tensfeld und viele Mannschaften mehr. Alle nannten sich jedoch an diesem Tage Hartenholmer! Vielen Dank! Ihr habt uns eine Freude bereitet!

Banner & Fahnenmeer

Die TuS-Anhänger standen ganz im Zeichen der Banner und Fahnen! Diverse Plakate wurden bereits im Vorwege angebracht, hinzu kamen etliche mit kleinen TuS-Flaggen und der riesigen TuS-Fahne. Das erfreulichste Banner im Sinne der Mannschaft war aber eindeutig (für Insider bekannt) „Gazza + Muggi = 69“. Schön, dass der BVB-Cup und damit das eigene Hartenholmer Turnier direkt vor der Tür steht…

Weiße Wand

Der errungene Titel war auch ein großer Verdienst der eigenen 850 mitgereisten Fans. Unfassbar, wie das auf Spieler und Halle gewirkt hat. Aber auch hier muss man sagen: Organisation ist alles. Das Masters-Orga Team (zu erkennen im blauen Trikot der Zweiten Herren)hat wirklich großartiges geleistet und alles, von Fan-Shirts, über Choreos, Trommeln, Einpeitscher etc. gesorgt. An der Stelle kann man nur noch mal „Danke“ sagen. Ihr alle wart phänomenal!

Fankreis Todesfelde

In der Facebook-Gruppe "Fankreis Todesfelde" postete man im Vorwege ein Bild von Conchita Wurst und schrieb: "Eilmeldung!!! Nächste(r) Edelwurst ach nee Edelfan drückt TUS Hartenholm heute in Kiel die Daumen. Viel Spaß bei diesem EINMALIGEN Erlebnis.". Die nicht ernstgemeinten Glückwünsche wurden nur wenige Stunden unterstrichen. Nach unserer Auftaktniederlage gegen ETSV Weiche Flensburg hieß es:" Ein DANKE an den ETSV!"
Auch wir bedanken uns für die Glückwünsche von Conchita Wurst und dem Fankreis! Euer Daumen drücken scheint etwas gebracht zu haben!

Tresentruppe
Als wir erstmals in unsere Kabine kamen, stellte sich heraus, dass wir uns diese mit Holstein Kiel teilten. Beim gemeinsamen Umziehen staunten die Kieler nicht schlecht: Im Trikotkoffer lag eine Flasche Havana, unser Pressesprecher zählte eine Flasche Korn zu seinem Equipment und die Spieler, die nicht im Kader standen, waren ebenfalls mit ordentlich Alkohol bestückt (das klimpern war deutlich zu hören). Die Krönung war aber, als jemand nach Eis fragt und unser Physio Thomas Dudek die Eisbox öffnete. Als er dann rumbrüllte „Falsche Box, das ist die für die dritte Halbzeit“ und alle die vollbepackte Box mit Bierdosen sahen huschte das ein oder andere Lächeln über das Gesicht der Holsteiner. Vielleicht hat dieses Kabinenerlebnis den Kielern die nötige Ernsthaftigkeit im Halbfinale genommen ;)

Fan Lawine
Beim spektakulären und späten Siegtreffer über Holstein Kiel wurde von unseren Fans so heftig gefeiert, dass es den einen Block regelrecht zerlegt hat. Manche fanden sich nach der Jubelexplosion 4 Reihen tiefer wieder. Zum Glück blieben schlimmere Verletzungen aus!

Trikottausch
Nachdem wir uns ab dem Halbfinale endgültig in die Herzen der Zuschauer gespielt haben, wollten sich viele zum TuS Hartenholm bekennen. So versuchten viele Fans anderer Mannschaften eines der begehrten weißen Shirts zu ergattern. Im Gegenzug wurden Fanshirts anderer Vereine und teilweise sogar Originaltrikots von Weiche Flensburg und Holstein Kiel angeboten!

Und täglich grüßt das Plakat

Das mit liebevoller Kleinstarbeit und mit viel Aufwand angefertigte Plakat "Vielen Dank für Euren Support" sollte natürlich auch zur Geltung kommen. Felix Rathjen, Schirmherr des Plakats, bat HeiWi vor dem letzten Gruppenspiel das Plakat mitzunehmen, damit das nicht vergessen wird! HeiWi nahm es gerne mit. Doch da wurde es nicht gebraucht. Vor dem Halbfinale das gleiche Spiel. Wieder kamen wir überraschend eine Runde weiter und siegten am Ende sogar im Finale. Doch vor dem Finale waren sich Felix und HeiWi einig: "Jetzt nehmen wir es mit, spätestens nach diesem Spiel ist Schluss!" sagte HeiWi zu Felix! Am Ende hielten alle Spieler das tolle Plakat freudestrahlend in die Luft.

Gefährliche Hallenmasters

In den Spielen haben sich unsere Spieler zum Glück nicht verletzt. Doch aufgrund des riesigen Erfolges kam es zu manch unübersichtlichen Jubelszenen! So musste Kjell Brumshagen ein Stück seines Zahns einbüßen. Ein Zuschauer (ehemaliger Mitspieler) prallte vor Freude mit einem Zuschauer zusammen und biss sich etwas die Lippe auf.

Gute Orakel
Zwei TuS-Spieler erwiesen sich als gute Orakel. Beim Abschlusstraining am Freitag fand Trainer Jörg Schwarzer noch einmal ernste Worte: Es ging darum sich nicht abschlachten zu lassen und dass jeder Einzelne über seine Leistungsgrenze gehen müsse. Denn das hätte niemand verdient, weder wir, noch die Fans, noch sonst irgendwer. Außerdem sprach er auch schon vom eigenen BVB-Cup und sagte, dass er dort unter allen Umständen den Titel holen will. Björn „Johnny“ Johannsson sagte darauf mehr im Scherz: „Da sollten wir morgen erst einmal mit anfangen“. Außerdem sagte Jannik „Muggi“ Holz zu HeiWi Genz kurz vor dem Warm-Up: „ Also alles andere als das Finale wäre eine Enttäuschung“. Beide sollten Recht behalten!

Nur kein Neid!

Todesfeldes erflogreichster Angreifer sprach vor unserem Start in das Turnier: "In Kiel kennt euch kein Mensch!". Wir sind da inzwischen etwas anderer Meinung! Spätestens nachdem unser Vereinsname von 9.500 Zuschauern im Echo gerufen und unser Name auf dem Pokal eingraviert wurde, kann man den Sieg nicht mehr wegdiskutieren, den manche nie erreichen werden.

Bruchlandung
Unmittelbar nach Abpfiff vom Finale kannte der Jubel keine Grenzen. So wurden einige der Spieler von anderen auf den Schultern getragen. Unter anderem hievte Arne „Bomber“ Westphal Arved Käselau hoch. Lag es an Bombers Bierkonsum oder an Arveds Zappelei? Jedenfalls flog Arved regelrecht rücklings von Bombers Schultern auf den Boden. Sei es drum, Arved ist nichts passiert. Das Adrenalin hat ihn offensichtlich vor Schlimmerem bewahrt. (zu sehen auf dem zweiten Video-Link vom Facebook-Post „ohne Worte…“).

Sympathien auf allen Seiten

Was sich an diesem Tage in der Sparkassenarena abspielte konnte keiner so wirklich glauben. Ein eigentlich neutraler Zuschauer war so begeistert, dass er nach dem Turnier unserem Liga Obmann Heiwi Genz 100€ für die Mannschaft überreichte. Er wollte seinen Namen nicht nennen. Erwähnte nur, dass er eigentlich für den Preetzer TSV ist und an diesem Tag mit Eutin 08 gereist ist. Auch hier nochmal vielen Dank an den unbekannten Spender!

Luft raus bei der Siegerehrung

Während der Pokalübergabe gab es seitens des SHfV eine klare Vorgabe, wann der Pokal überreicht werden darf und wann er in die Höhe gestreckt werden darf. Das war aber weder den Zuschauern, noch den Spielern bekannt. Alle warteten mit einem langen "Ooooohhhhhhhh" vergebens darauf, dass Martin Genz den Pokal in die Höhe reckt. Thilo Quinting war mit der Luft und der Geduld am Ende. "Genzeeeeeer, dreh dich um jetzt. Ich kann nicht mehr!" Quincy war damit nicht alleine. Mehrer forderten Genz auf sich umzudrehen, der sich nur entschudligend umdrehte "ich darf noch nicht!". Dann endlich war es soweit und der Pokal wurde vollends in Hartenholmer Hände übergeben. Der Jubel kannte kein Ende und auch Quincy hatte wieder Luft für Vollgas.

Das Phantom auf jedem Foto

Er war auf jedem Foto, mal oben links, mal hinten rechts, aber irgendwie war er immer auf einem der offiziellen Siegerfotos. Doch wer ist derjenige, der auf allen Fotos dabei ist? Bisher haben wir noch keine Rätselslösung gefunden. Aber wir bleiben am Ball. Guckt selbst auf zahlreichen Fotos und gebt uns vielleicht hilfreiche Tipps.

Mega-HUMBA!
Beim gemeinsamen Feiern mit dem zahlreichen Anhang wurde der Titel frenetisch gefeiert. Das Tolle war, dass Vorschreier Marc Jäger dabei das Stadionmikrofon benutzen durfte und durch die ganze Halle hallte!

Vorbereitung
Von unserem Betreuer Thorsten „Schulz“, „Torte, mein Torte“ Hartmann ist man stets beste Vorbereitung gewohnt. Ob Getränke, Bananen, Traubenzucker,… er hat alles dabei. Nach Kiel nahm „Schulz“ in weiser Voraussicht gar Duschsachen und Wechselklamotten mit. In Anbetracht der exzessiven Bierduschen in der Kabine eine sehr weise Maßnahme. So manch anderer im Trainerstab musste in „nassen“ Sachen die Rückreise antreten.

"Guten Morgen!" "Dir auch!"
Nüchtern blieben bei der Siegesfeier nur die wenigsten Spieler. So war es auch kein Wunder, dass der Keeper Rathjen einiges durcheinander bekam. Während Felix sicher ins Bett gebracht wurde, hatte er nur noch Augen für den Pokal. Nicht mehr für seine Freundin. Den Pokal in festen Händen nahm er diesen gleich mit ins Bett. Am nächsten Morgen wurde Felix wach und sah direkt das goldene Prachtexemplar! "Guten Morgen" sagte er freudestrahlend! "Dir auch" kam zurück. Während Felix kurz dachte, dass der Pokal schon mit ihm reden kann, stellte er fest, dass seine Freundin Anneke neben ihm lag und auch schon wach war. Seine ehrliche Antwort: "Oh, dich meinte ich zwar nicht, aber dir auch :-)".

Freundschaft geht vor Feindschaft

Besonders gefreut haben sich viele unserer Spieler über die ernstgemeinte Unterstützung des Nachbarn aus Todesfelde. Dennis Studt und Morten Liebert kamen im TuS Hartenholm Trikot. Sie wollten lieber MIT Freunden und Bekannten feiern, als GEGEN. Genauso Olaf Warner! Auch er war voller Begeisterung ein TuS Fan an diesem Tage. Eure Unterstützung hat uns sehr gefreut!
Glückwünsche von offizieller Seite gab es dann am Montag, als Christian Jaacks von Nils Finger beim Hallenturnier in Wahlstedt als Interviewpartner gefragt wurde. Das Video postete der SVT auf seiner Facebook Seite mit einem netten Text. Vielen Dank.

Ausverkauf
Auch die Anzahl an Zeitungsvorräten hielt der Nachfrage nicht stand. So war zum Beispiel die Nordsport bereits ab 7:00 Uhr morgens an der Tankstelle Bockhorn vergriffen. So mancher suchte auch anderorts vergeblich: Zwischen Kaltenkirchen und Norderstedt waren ebenso kaum noch Zeitungen in den Regalen wie zwischen Bockhorn und Bad Segeberg. Alle, die ein Exemplar ergattern konnten: Freut euch, sie sind wirklich lesenswert!

Was war das, Herr Sportstudent?

Felix Rathjen, Torwart beim TuS und Sportstudent an der UNI Kiel wusste nach dem Siegtor gegen den VfB Lübeck nicht so wirklich wohin mit seinen Gefühlen.
Er entschied sich für eine Vorwärtsrolle, die allerdings abgebrochen wurde und in einer Seitwärtsrolle entedete. Noch einmal drehen auf dem Boden und schon war das "Kunststück" fertig. Keiner konnte genau zuordnen was es war, aber wir fanden es schön.
Seine Kommilitonen haben es entweder nicht gesehen oder direkt verziehen. Bei der Vorlesung am Montag standen die 40 Personen im Raum auf und applaudierten ihm zu. Sicher mehr für den Erfolg, als für die Rolle.

Raketenhaft
Vor den Masters wurde via Facebook um die Aktion 800 geworben. Dabei wollte man passend zu den 800 Schlachtenbummlern auch auf 800 „Gefällt mir“ Angaben kommen. Nach dem Sieg ist ein regelrechter Hype ausgebrochen und inzwischen haben wir über 1.500 Follower – Wahnsinn!

DVD
Den ganzen Tag über wurden wir von unseren Pressesprechern Marvin Grahn und Steffen Ohlheiser begleitet. Diese haben ab dem Treffpunkt um 14:30 Uhr bis zum Ende in der Linde alles gefilmt. Zudem gab es etliche Fotographen (Jannik Timm, Steffi Reiter, etc.) die sehr schöne Bilder aufgenommen haben. Ziel ist es aus allem Material ein Fotobuch und eine DVD zu erstellen, die diesen wunderbaren Abend mit allen Highlights noch einmal zusammenfassen. Beides kann käuflich erworben werden, bitten aber noch um Geduld. Alle arbeiten mit Hochdruck daran. Sobald es mehr Infos gibt, werden wir Euch informieren.